B/S-Spange Spannende Geschichte.

Seine Laufbahn zum Fußpfleger begann Bernd Stolz als 14-jähriger im elterlichen Betrieb. Hier erlernte er ein Jahr später die bilaterale Orthonyxiespange nach Ross Fraser. Trotz der guten Therapieerfolge beschäftigen ihn schon sehr bald die Nachteile dieser Spange. Nach Teilresektionen eines eingewachsenen Nagels ist es nicht möglich, solche Korrekturspangen aufzusetzen. Ausschlaggebend hierfür sind die technischen Gegebenheiten. Genauer gesagt die Haken der Drahtspange, die unter den seitlichen Nagelfalz geschoben werden müssen. Ein weiterer Nachteil dieser Haken sind die oftmals damit verbundenen starken Schmerzen, insbesondere bei einem entzündeten Nagelfalz. Gerade bei Diabetikern, die keine klare Schmerzaussage treffen können, ist dies ein ernst zu nehmendes Problem. Seine Überlegung also: „Es muss doch möglich sein, eine Nagelspange auch ohne diese Haken zu befestigen.“ Die Idee war geboren, nun ging es um die technische Umsetzung. Nach allen möglichen Gedankenspielen stellte sich die Idee der Verklebung als die beste und machbarste Lösung heraus. Die Suche nach dem richtigen Material aber gestaltete sich äußerst schwierig. Experimente mit Metall führten nicht zu dem gewünschten Ergebnis. Auch herkömmlicher Kunststoff brachte nicht den erhofften Erfolg. Glasfaserverstärkter Duroplast führte schließlich zum Durchbruch!

 

1987
wurde die B/S-Spange in ganz Europa zum Patent angemeldet.
Durch seine tägliche Arbeit als Fußpfleger war Bernd Stolz immer mit seinem Produkt konfrontiert und hat ständig an Verbesserungen gearbeitet.

1993
folgte die Markteinführung der B/S-Spange H-Form.

1997
sein 2. Patent mit der Markteinführung der B/S-Spange Quick.

2008
das 3. Patent für die Entwicklung des Multiapplikators.

2011
Entwicklung der Classic-Spange mit Magnetpoint und des Magnetapplikators.
Patentanmeldung für Magnetpoint und Magnetapplikator.

2012
Markteinführung der Classic-Spange mit Magnetpoint und des Magnetapplikators.

2014
Markteinführung der Classic+ Spange.

 

Die Verbesserungen im Laufe der Zeit beziehen sich vor allem auf das Applikationsverfahren der B/S-Spange. Das Grundprinzip basiert auf den selben physikalischen Gesetzen wie der einer Blattfeder, nämlich Druck und Gegendruck. Diese Funktionsweise ist die Stimmigste für den Nagel und lässt sich nicht verbessern. Den Systemen Classic, Quick und Classic mit Magnetapplikator liegt immer die gleiche B/S-Spange zu Grunde. Bei allen B/S-Spangen aber ist die Kraft in Relation zur Spangengröße genau angepasst. Die B/S-Spange muss in keine Vorspannung und/oder in Form gebracht werden. Sie wird einfach quer auf den zu korrigierenden Nagel aufgeklebt. Sie passt sich automatisch der Nagelform an und die dabei entstehenden Rückstellkräfte formen und verflachen den Nagel. Hier wirken die elementaren Gesetze der Physik.

Qualität, Genauigkeit und Zuverlässigkeit sind das oberste Ziel bei der Produktion. Die Fertigung wird ständig kontrolliert und dokumentiert. In ihrer Dicke fertigen wir die B/S-Spange auf zwei tausendstel Millimeter genau. Wir kontrollieren diese Vorgabe magnetinduktiv, damit sich der Behandler auf die immer gleichen Kräfte der B/S-Spange verlassen kann.